Unser Zimmer besteht aus zwei Doppelstockbetten. Leider funktioniert die Stromversorgung vom Laban Rata Resthouse nur schlecht, weshalb die Heizung abgestellt und die Steckdosen zugeklebt sind. Insgesamt aber macht das Gebäude einen besseren Eindruck, als wir befürchtet hatten. So ist der Speise- und Aufenthaltsraum zwar einfach, aber ansprechend eingerichtet. Das Büfett ist sogar besser als im Bako Nationalpark. Wer sich erfrischen will, empfehlen wir einen Sprung unter die Dusche. Sie wird von Bergwasser gespeist, das sich eiskalt anfühlt.
Die Arme, Beine und den Kopf (!!!) unter das fließende Wasser zu halten, kann ich noch einigermaßen aushalten. Rücken und Brust aber gehen einfach nicht. Als ich Annette meine Katzenwäsche beichte, lacht sie. Sie hat es genauso gemacht. Als wir uns später mit anderen Bergsteigern unterhalten, stellen wir fest, dass diese Art zu Duschen hier oben ganz normal ist. Allerdings sollte man sein Duschgel oder irgendwelche Tuben unbedingt in eine Tüte einpacken. Andernfalls riskiert man, dass sie sich durch den hier oben viel geringeren Luftdruck öffnen und auslaufen.